Gruppenbild - Stamm Roter Milan

Vorbereitungshajk im Taunus

Als Vorbereitung auf unsere Stammesfahrt nach Polen diesen Sommer waren wir am Wochenende vom 08. bis zum 10. Juli im Taunus unterwegs, um uns auf das große Abenteuer vorzubereiten. Neben ein paar RRs und den Füchsen wanderten auch einige Schneeeulen mit, die erste Eindrücke und Erfahrungen auf einem Hajk sammelten.

Los ging es Freitagnachmittag am Nidderauer Bahnhof mit dem Fahrtziel Oberursel (Hohemark) im hügeligen Taunus. Die Fahrt schien irgendwie endlos, die Vorfreude stieg jedoch immer weiter. Endlich angekommen wurden noch schnell alle Trinkflaschen aufgefüllt, dann starteten wir unseren Marsch in Richtung kleinem Feldberg, dem erklärten Tagesziel. Es ging dem Weg entlang immer weiter steil bergauf. Um das ständige Bergauf etwas aufzulockern, ließen wir die ein oder andere Brücke auch mal links liegen und stapften so durch den Bach, auch die Warttiefe der Stiefel will getestet werden. Dafür ist der Hajk ja schließlich da! 

Nach einigen anstrengenden Stunden erreichten wir die Ruinen des Römerkastells Feldberg - unser Nachtlager. In der Nähe sprudelt hier die Weilquelle aus dem Boden und versorgte uns mit Frischwasser. Nach dem Essen - es gab Nudeln in rauen Mengen - bauten wir uns einen kleinen Unterstand. Für eine Kothe war das Wetter einfach zu schön. An dem Abend waren wir alle schnell in den Schlafsäcken. Bis wir dann aber schlafen durften, sollte es aber noch eine ganze Weile dauern.

Der zweite Teil des Abends begann mit zwei schummrigen Gestalten, die sich in der späten Dämmerung noch in unserem Kastell herumtrieben. Durch unser Licht aufmerksam gemacht, statteten die beiden uns einen sehr stummen Besuch ab, blendeten uns mit ihren Lampen und zogen wortlos nach einigen Sekunden wieder ab. Jäger waren das, dachten wir. Wir sollten uns irren!

Nach einiger Zeit sahen wir immer wieder helle Taschenlampen durch den angrenzenden, mittlerweile düsteren Wald leuchten. Plötzlich fielen Schüsse. Ziemlich nah, ziemlich laut. Für Jäger waren das eindeutig zu viele Schüsse. Was sollte das??? Dann wieder lange Ruhe. Auf einmal fing jemand auf der anderen Seite des Kastells an zu schießen. Basti und Carsten wollten die beiden zur Rede stellen. Wieder zwei Schüsse, lange Pause.

Schließlich wählten wir die 110. Auch die Polizistin am anderen Ende der Leitung konnte die Schüsse hören und schickte zwei Streifenwagen, auf die wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten. Natürlich waren die Gestalten da schon längst verschwunden, trotzdem nahmen die Beamten die Sache nicht auf die leichte Schulter und durchkämmten das umliegende Gebiet. Leider ohne Erfolg, wie sie uns später mitteilten. Aber wenigstens konnten wir jetzt einigermaßen gut schlafen, allerdings war zwei Uhr morgens schon lange durch.

Der nächste Morgen begann für uns alle erwartungsgemäß etwas später. Wir frühstückten und machten uns dann auf, entlang des Limes, den Feldberg in Richtung Idsteiner Senke wieder zu verlassen. Nach dem ersten steilen Abstieg fanden wir die Grundmauern einer alten Glashütte, für die diese Region bekannt ist. Auch die Ortsnamen - zum Beispiel Glashütten - erinnern noch an die damalige Glasbläsertradition im Taunus.

Gegen Mittag verließen wir dann das erste Mal seit Beginn des Hajks den dichten Wald des Feldbergs. Vorbei an einer Wiese, auf der unfassbar viele Schafe weideten, führte uns ein schmaler Pfad in ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Wir gelangten an einen kleinen Bach, der auch wieder ohne Brücke zu überqueren war. Am Himmel zog ein Schwarzstorch seine Kreise. Wie Carsten erzählte, konnten erst vor wenigen Jahren wieder die ersten wenigen Brutpaare dieser sehr seltenen und scheuen Storchart im Taunus entdeckt werden. Denn im Gegensatz zum Weißstorch verbanden die Menschen mit diesem schwarzen Storchenvogel Unglück und Tod und rotteten ihn in Deutschland fast flächendeckend aus.

Unsere Mittagspause verbrachten wir an einem kleinen idyllischen See bei schönstem Sonnenschein. Zeit etwas zu entspannen.

Den nächsten Ort - Heftrich - erreichten wir wenig später. Da wir nicht mehr im Schutz des kühlen Waldes unterwegs waren, merkten wir wie heiß die Sonne an diesem Tag auf die Erde brannte. Die Wasserflaschen der Gruppe leerten sich immer schneller und auch die Motivation nahm angesichts der hohen Temperaturen ab. Trotzdem liefen wir noch weiter, entlang der geplanten Route, Richtung Idstein.

In einem kleinen Ort namens Bermbach suchten wir an diesem Abend einen Platz für die Nacht. Nachdem wir einige Anwohner gefragt hatten, wurden wir auf einen Grillplatz am Ortsrand verwiesen. Ein wunderbarer Ort für die Nacht sogar mit Feuerstelle.

Die letzte Etappe nach Idstein wollten wir nicht in der prallen Morgensonne durch die Felder laufen, sondern durch den Wald. Nach ein paar Metern endete der Pfad, dem wir folgten. Dank unserer etwas in die Jahre gekommenen Karten entschlossen wir uns, uns querfeldein durch den Wald zu schlagen. Mit der Peilung im Kompass und der nicht mehr ganz exakten Karte in der Hand suchte sich Franzi an der Spitze unserer Gruppe einen Weg durch das Unterholz.

Nach einiger Zeit erreichten wir den Waldesrand und Idstein tauchte vor uns auf. Das Ziel vor Augen ging es weiter Richtung Innenstadt. In der Altstadt fand an diesem Wochenende das Jazz-Festival statt, sodass dort schon morgens viel los war. Wir suchten uns in der schönen Fachwerkstadt eine Eisdiele und genossen das schöne Wetter. Ein toller Abschluss für unsere Tour! Es folgte zum Abschluss noch ein gefühlt endloser Weg durch Idstein zum Bahnhof, von wo aus wir mit dem Zug wieder nach Hause fuhren.

Auf diesem Hajk haben wir wieder einmal viel erlebt, schöne Ecken der Heimat kennengelernt, sehr viele Tiere gesehen, nette Leute getroffen und neue Erfahrungen in der Natur gesammelt. Alles in allem also ein Wochenende, das jeder von uns nicht so schnell vergessen wird!

Mit diesen frischen Hajkerfahrungen kann die große Fahrt nach Polen gar nicht schnell genug kommen

Vorbereitungshajk

 Liebe Füchse, Schneeeulen und RRs,

Nicht mehr lange, bis es nach Polen geht :-D Als Vorbereitung darauf, wollen wir gerne noch einen Testhajk mit euch laufen.

Wir werden mit dem Zug nach Oberursel fahren und von dort aus den Feldberg erklimmen. Stattfinden soll das Ganze am Wochenende vom 8.7.-10.7.

die Anmeldung bekommt ihr hier.

Landespfingstlager

 für drei Tage dem Zeitdruck des Alltags entkommen...

unser erstes gemeinsames Lager dieses Jahr steht an!! Es geht nach Immenhausen zum Landespfingstlager, vom 13. Mai bis 16. Mai. Wir freuen uns auf ein tolles Lager mit euch!!

Die Anmeldung gibt es hier. MELDET EUCH AN!! :-D

Arbeitssamstag 2016

getreu unserer Tradition möchten wir auch dieses Jahr wieder einen Arbeitssamstag mit euch allen veranstalten. Wie gewohnt nutzen wir diesen Tag unser Grundstück und Stammesheim auf Vordermann zu bringen.

Wie jeder weiß, macht alleine arbeiten natürlich keinen Spaß. Deshalb wünschen wir uns, dass ihr alle kommt und am besten eure ganze Familie mitbringt J

Der Schwerpunkt wird dieses Jahr auf der Fertigstellung unseres neuen Bades liegen. Geplant ist, dass wir bis dahin die Ausstattung eingebaut haben und wir mit euch den Boden weiter fliesen, die Wand zum Gruppenraum fertigstellen und mal wieder klar Schiff zu machen. Auch im Außenbereich gibt es einiges zu tun, da unser Stammesheim noch im Winterschlaf ruht.

Unser Vorhaben wird am 30. April ab 09:00 Uhr stattfinden.

Wie jedes Jahr brauchen wir jede Unterstützung, die wir bekommen können, sei es tatkräftige Unterstützung, Werkzeug oder leckere Verpflegung.

 

Kommt alle und unterstützt euren Stamm!!!

Wir freuen uns auf einen schweißtreibenden Samstag!

 

Gut Pfad,

das Baukommitee

Andieh, Basti und Ramona

Frühjahrs Landesversammlung 2016

Vom 18. März bis zum 20. März hat die erste Landesversammlung dieses Jahres im Fritz-Emmel-Haus stattgefunden. Wir waren mit zwei Deligierten und ebenfalls zwei Gästen dabei.

Am Freitag war die Anreise und am Abend wurden mehreren Pfadfindern Auszeichnungen verliehen, da sie an einem Gilwell-Kurs teilgenommen hatten.

Am nächsten Tag begann die eigentliche Versammlung. Es wurden die Ereignisse sowie die Finanzen vorgestellt und die Pläne für die nächsten Jahre besprochen. Außerdem wurden Anträge vorgestellt und überarbeitet. Mithilfe dieser Anträge wurde die Stellung der Pfadfinder hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen sowie der Konsum von Alkohol auf zukünftigen Landesversammlungen und eine neue Abrechnungsordnung thematisiert. Am Samstag Abend wurden die bisherigen Betreiber des Hauses und langjährige Mitwirker im BdP Jockel und Illa verabschiedet. Später gab es einen Polka-Abend mit Live-Musik.

Am Sonntag wurde über die Anträge und die Bundesdeligierten abgestimmt. Die Anträge wurden alle angenommen. LOK hat es geschafft zu einem der elf Bundesdeligierten gewählt zu werden und fährt somit auf die nächsten Bundesversammlungen ins Bundeszentrum Immenhausen.

Wir freuen uns auf die nächste Landesversammlung im Herbst.

Gut Pfad

Kontakt

Stammes­führung

Basti Schmitt
Caro Schmitt

Kassenführung

LOK (Lars-Olof Krause)

stafue@​roter-milan.de


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